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<pre>Der Vorteil der Englischen Woche: Leverkusen hat bereits in wenigen Tagen die Gelegenheit, sich vor eigenem Publikum schadlos zu halten. Die Werkself trifft auf den Hamburger SV und will nicht nur in der BayArena ungeschlagen bleiben, sondern auch im dritten Heimspiel den zweiten Sieg holen.  <p> Nachdem den Gästen durch Blum der neuerliche Ausgleich gelang, war es wieder der belgische Neuzugang, der für Dortmunder Jubel sorgte. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Batshuayi den Siegestreffer zum 3:2.  <p>  Hertha hatte zu Beginn mehr Spielanteile, was daran lag, dass der „Glubb“ zu passiv agierte. Dadurch wurde vor allem dem wendigen Valentino Lazaro zu viel Platz gelassen, der immer wieder über Außen für Gefahr sorgte. <p> Es scheint, als habe ist in der Winterpause die Leichtigkeit im Leverkusener Spiel verloren gegangen. Drei Niederlagen gab es schon in der bisherigen Rückrunde — so viele wie in der gesamten Hinrunde. Zwei dieser drei Pleiten kassierte die Werkself zudem zu Hause: Jeweils 0:2 gegen Hertha BSC bzw. Schalke. <p>  Folglich müssen die Augsburger demnächst auch einmal etwas gegen die bessere Gesellschaft reißen, um nicht mit Haut und Haaren unterzugehen — und zumindest der starke Endspurt in die Winterpause lässt erahnen, dass dies durchaus gelingen kann.  </pre>


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<pre>Nach einer eigentlich hervorragenden Vorrunde war der Ausrutscher beim FC der berühmte eine Stolperer zu viel: Den pünktlich zur Winterpause auf acht Zähler ausgebauten Vorsprung ließ sich der deutsche Rekordmeister in den folgenden Monaten natürlich nicht mehr nehmen.  <p> „Hintenraus haben wir etwas mehr Entschlossenheit gezeigt und eine gute Mentalität an den Tag gelegt. In der zweiten Halbzeit war es ein zähes Ringen. Das war ein Arbeitssieg“, resümierte auch FSV-Trainer Sandro Schwarz nach dem Spiel.  <p>  Ungeachtet des natürlich als wertvoll zu erachtenden Punktgewinns bedeutete es für die Kraichgauer folglich ein echtes Ã„rgernis, dass erneut eine zwischenzeitliche Führung nicht gehalten werden konnte: Nachdem es gegen Leverkusen, den FC Bayern und Mainz trotz des frühen Führungstreffers jeweils sogar Niederlagen setzte, dürfen die Hoffenheimer nun auch mit der kleinen Verbesserung kaum zufrieden sein, dass gegen den BVB schlussendlich wenigstens ein Unentschieden zu Buche schlug. <p> Waren die Vorgänger Peter Bosz und Peter Stöger jeweils noch mit zwei Siegen beim BVB gestartet, wurde Lucien Favre bereits in der zweiten Partie der erste Rückschlag zuteil. <p>  Bei seinem Comeback am Neckar konnte der einstmals im Ländle sogar zu Meisterehren gekommene Stürmer die ihm zugedachte Rolle des Hoffnungsträgers durchaus schon einmal mit Leben erfüllen — beim Siegtreffer hatte dieser den Berliner Unglücksraben möglicherweise entscheidend irritiert.  </pre> 


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<pre> Trotz des zu konstatierenden Abgangs von Daniel Ginczek bleibt demnach festzuhalten, dass der aktuelle Kader noch einmal deutlich besser als vor zwölf Monaten für die anstehenden Herausforderungen gerüstet scheint.  <p> Wenngleich sich sämtliche Zweifel an dem einstigen Torschützenkönig längst erledigt haben, hat der Trainer die damalige Enttäuschung mit Sicherheit nicht vergessen — und auch dessen Spieler werden alles daran setzen, sich bei der beabsichtigten Revanche in einem sehr viel freundlicheren Licht zu präsentieren.  <p>  Nach dem Sieg in Porto hatte BVB-Coach Thomas Tuchel zuletzt auch in der Liga etwas überraschend auf den erwarteten personellen Kehraus verzichtet; selbst das Dortmunder A-Team kam dann beim 3:1 gegen die TSG Hoffenheim jedoch nur mit Glück noch einmal mit dem Schrecken davon. <p>  Denn aufgrund einer unnötigen Gelb-Roten Karte für den unerfahrenen Darmstadt-Verteidiger Leon Guwara hat sich die Truppe von Norbert Meier für die gesamte Spielhälfte selbst geschwächt. Keine optimale Voraussetzung für ein Team, das gegen Augsburg bereits in Vollbesetzung im Angriff kaum vorhanden war. <p>  Den Hessen droht nach der kurzen Liga-Pause gleich der nächste Ã„rger ins Haus zu stehen: Im Signal Iduna Park machen sich die Wettanbieter einmal mehr auf einen Frankfurter Untergang gefasst.  </pre>


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<pre> Anders als den beteiligten Klubs kommt dieser Termin der DFL jedoch ziemlich gelegen.  <p> Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) stehen sich in der BayArena Leverkusen und der VfB Stuttgart gegenüber. Während es für die Schwaben in jüngster Zeit wieder bergauf ging, treten die Hausherren in der Liga momentan auf der Stelle. Dabei hatte der Spielplan zuletzt durchweg machbare Aufgaben für die Werkself vorgesehen.   <p> Umso wichtiger wäre es für das Team von Markus Weinzierl, schon vor dem Saisonstart auf internationaler Ebene möglichst viele Ligazähler einzusacken. Schließlich ließe sich das „Abenteuer Europa“ nur dann sorgenfrei genießen. <p>  Die Bayern gelten Zuhause ohnehin stets als Favorit, nach dem gigantischen Start aber sind die Quoten bei unseren Buchmachern noch einmal gesunken. Ein Sieg am Samstag? Der kommt mit Glück nur auf eine 1,20!  <p> Da sich der überraschend zwischen den Pfosten postierende Nyland jedoch keine größeren Patzer zuschulden kommen ließ, bleibt es vorerst dennoch völlig offen, welcher Torhüter nun im Derby bei den bayrischen Schwaben das Vertrauen des Trainers erhält:  </pre>


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<pre> Der in der BayArena gastierende Karnevalsverein könnte hingegen gar nicht vergnügter sein; schließlich wurde den 05ern zuletzt ein kaum für möglich gehaltener Punkte-Regen zuteil.  <p> Nach sechs ungeschlagenen BL-Spielen am Stück (4S, 2U) hat es Mainz zuletzt ausgerechnet bei kriselnden Dortmundern erwischt. Und dennoch: Mit 45 Punkten nach 27 Spieltagen absolviert der FSV immer noch seine beste Bundesliga-Saison. An einem Samstag haben die Nullfünfer keines ihrer letzten neun Spiele verloren (7S, 2U). Die letzten fünf BL-Pleiten setzte es alle an einem anderen Tag.  <p>  Erst gegen Ende der vergangenen Saison wachten die Spieler auf, stehen nun bei einer Niederlage aus den letzten zwölf Spielen. Dreimal in Folge gab es nun ein Remis in der Fremde, dafür sind zwölf Tore aus den jüngsten sechs Duellen positiv. <p>  Bei der TSG sieht es nicht besser aus: Mit 27 Punkten und einem Torverhältnis von -16 spielt Hoffenheim seine zweitschwächste Saison im Oberhaus. Das Hinspiel zu Hause hatten die Kraichgauer aber mit 4:3 für sich entschieden. Nach dem Remis im Rückspiel der vergangenen Saison könnte 1899 nun zum ersten Mal überhaupt dreimal in Folge gegen RB ungeschlagen bleiben. Aber: In Leipzig ist die TSG seit sechs Gastspielen sieglos (2U, 4N).  <p> Zwar hat Gladbach seit dem 3Oktober des Vorjahres kein Auswärtsspiel mehr gewinnen können, der jüngste Auftritt in München könnte den Knoten allerdings zum Platzen gebracht haben.  </pre>


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